Kernkraftwerke in der Schweiz
In der Schweiz gibt es fünf Kernkraftwerke: Beznau 1 und 2, Mühleberg (ausser Betrieb), Gösgen und Leibstadt.
In der Schweiz gibt es fünf Kernkraftwerke: Beznau 1 und 2, Mühleberg (ausser Betrieb), Gösgen und Leibstadt.

Nach einem zehnmonatigen Stillstand hat das ENSI dem KKW Gösgen am 23. März 2026 die Erlaubnis zum Wiederanfahren erteilt. Das ENSI hat sowohl die durchgeführten Revisionsarbeiten als auch die Nachrüstungen im Speisewassersystem geprüft und akzeptiert.

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI hat am 23. März 2026 dem Kernkraftwerk (KKW) Gösgen die Freigabe zum Wiederanfahren erteilt. Das ENSI hat die erforderlichen Nachweise des KKW Gösgen erhalten, geprüft und gutgeheissen. Im Interview kommt Ralph Schulz, Mitglied der Geschäftsleitung des ENSI und verantwortlich für den Bereich Sicherheitsanalysen, auf die letzten Monate zurück und erläutert den…

Am Dienstag, 3. März 2026 üben Einsatzkräfte des Bundes, der Armee und des Kernkraftwerks Beznau (AG) den Transport von Notfallmaterial. Dabei werden verschiedene Lasten vom Lager Reitnau (AG) zum Kernkraftwerk transportiert und an unterschiedlichen Absetzpunkten auf dem KKW-Gelände platziert. Die Lärmbelastung für die Bevölkerung wird möglichst gering gehalten.

Am 31. Juli 2025 kam es im Block 1 des KKW Beznau während eines Funktionstests zum Ausfall einer Hilfsspeisewasserpumpe. Eine Fehlauslösung im Bereich der elektrischen Versorgung der zugehörigen Schmierölpumpe hatte eine Störung verursacht. Eine eindeutige Ursache dafür konnte nicht ermittelt werden. In der Folge hatte das KKW Beznau mögliche Fehlerquellen analysiert und elektrische Komponenten präventiv…

Das Kernkraftwerk Leibstadt wurde im Überprüfungszeitraum vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2021 mit der notwendigen Sorgfalt betrieben und war sicherheitstechnisch auf einem guten Niveau. Das hält das ENSI in seiner Stellungnahme zur periodischen Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) 2022 fest. Zudem beurteilt das ENSI das Nachrüstungskonzept des Kernkraftwerks Leibstadt für den Langzeitbetrieb als adäquat und fordert…

Nach Abschluss der diesjährigen Revision darf das Kernkraftwerk Beznau 2 den Leistungsbetrieb wieder aufnehmen: Das ENSI hat am 3. Oktober 2025 die Freigabe zum Wiederanfahren erteilt. Der Brennelementwechsel und die Wartungsarbeiten wurden vorschriftsgemäss und unter Kontrolle des ENSI durchgeführt.

Am 29. Mai kam es im KKW Leibstadt beim Wiederanfahren nach der Jahresrevision zu einer Reaktorschnellabschaltung. Die Ursache war eine Fehlhandlung bei einer Funktionsprüfung.

Am 18. September 2025 ist es im KKW Beznau 1 zu einer automatischen Reaktorschnellabschaltung gekommen. Ursache war der Ausfall einer Höchstspannungsleitung im Schweizer Stromnetz.

Am 23. März kam es im Block 2 des KKW Beznau zu einer Reaktorschnellabschaltung. Ursache war ein fehlerhaftes Auslösesignal im Bereich der Leittechnik des Blockschutzes einer Turbogruppe.

Am 10. Februar 2025, um 13.05 Uhr kam es im Block 2 des KKW Beznau zu einer Reaktorschnellabschaltung. Der Grund war ein fehlerhaft ausgeführter Arbeitsschritt bei der Reaktorschutzprüfung.

Aufgrund von Reparaturarbeiten plant das KKW Leibstadt, die Anlage am Dienstag, 22. Juli 2025 herunter- und anschliessend wieder hochzufahren.

Am 30. Mai 2025 ist es im KKW Leibstadt nach der Jahreshauptrevision zu einer automatischen Reaktorschnellabschaltung gekommen. Ursache war ein Fehler bei einer Funktionsprüfung.

Während eines Sommergewitters nach einer längeren Trockenperiode oder bei Starkniederschlägen steigen meist auch die Messwerte der MADUK-Sonden rund um die Kernkraftwerke in der Schweiz an. Dies hat in der Regel nichts mit dem benachbarten KKW zu tun, sondern mit natürlichen radioaktiven Stoffen, die der Regen aus der Luft auswäscht.

Heute in einem Jahr wird das Kernkraftwerk Mühleberg abgeschaltet. Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI begleitet seit dem Stilllegungsentscheid durch die BKW 2013 die Vorbereitungen und wird den Rückbau bis im Jahr 2031 beaufsichtigen. Die Aufsichtsbehörde ist dazu gut gerüstet.

Der Reaktordruckbehälter wird durch das Containment als dritte Barriere umschlossen. Dieses besteht aus einem Primärcontainment aus Stahl und einem Sekundärcontainment aus Beton.