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Internationale Zusammenarbeit
Dr. Marc Kenzelmann, Direktor ENSI
Marc Kenzelmann, Direktor ENSI

Das Hauptanliegen der internationalen Zusammenarbeit des ENSI besteht in einer ständigen Verbes­serung der nuklearen Sicherheit und Sicherung sowie einer Stärkung der Nuklearaufsicht in der Schweiz. Erreicht werden soll dies durch aktive Mitwirkung am internationalen regulatorischen Informations- und Erfahrungsaustausch, durch internationale Überprüfungsmissionen und die Unterstützung anderer Bundesorgane.

Zudem sollen die internationalen Tätigkeiten des ENSI auf die kontinuierliche Verbesserung der nuk­learen Sicherheit und Sicherung sowie die Stärkung und Unabhängigkeit der nuklearen Aufsicht im globalen Kontext einwirken.

Als neutraler Staat hat die Schweiz eine gute Ausgangslage, um Änderungen anzustossen, obwohl sie mit lediglich fünf kommerziellen Reaktoren im weltweiten Vergleich nicht zu den grossen Kernenergie-Nationen zählt.

Aus diesem Grund engagiert sich das ENSI stark in den Gremien der Internationalen Atomenergieorganisation der Vereinten Nationen (IAEA), in den Arbeitsgruppen der Kernenergieagentur NEA, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), in der European Nuclear Security Regulators’ Association (ENSRA) und speziell in der Western European Nuclear Regulators‘ Association WENRA.

Die internationale Zusammenarbeit erlaubt es dem ENSI, die Entwicklungen der internationalen Sicherheitsvorgaben und der ausländischen Aufsichtsbehörden zu verfolgen und dadurch auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu sein sowie diese zu gestalten und zu beeinflussen.

Strategie Internationales


News

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    Commission franco-suisse 2026: Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dienst der nuklearen Sicherheit setzt sich fort

    Anlässlich der 35.Plenarsitzung der Commission franco-suisse , die am 24. und 25. Juni 2026 in Spiez im Kanton Bern stattfand, tauschten sich die französische und die schweizerische Delegation über die jüngsten Entwicklungen im Bereich der nuklearen Sicherheit aus und legten die Prioritäten der bilateralen Zusammenarbeit für das kommende Jahr fest.

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    Die Arbeitsgruppe für internationale Beziehungen in der nuklearen Sicherheit INSPAG wächst weiter

    An ihrem vierten Treffen im Mai 2026 in Schaffhausen begrüsste die International Nuclear Safety Policy Advisors Group (INSPAG) drei neue Mitglieder: Italien, Südafrika und die Vereinigten Staaten. Damit zählt das Netzwerk von Verantwortlichen für internationale Beziehungen sechzehn Mitglieder.

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    25. bilaterales Treffen Österreich–Schweiz: Austausch über Tiefenlagerung, Strahlenschutz und aktuelle Entwicklungen in der nuklearen Sicherheit

    Am 27. und 28. Mai 2026 hielten die österreichische und die schweizerische Delegation ihr jährliches bilaterales Treffen ab, bei dem sie sich über verschiedene Themen austauschten, darunter die Fortschritte beim Sachplan geologische Tiefenlager und die radiologische Überwachung.


Hintergrundartikel

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    Zehn Jahre nach Fukushima (6/6): Schlussfolgerungen

    Die Ereignisse in Japan sind noch immer Mahnung, in der Wachsamkeit nicht nachzulassen. Es gilt, die Sicherheit der Schweizer KKW bis zum letzten Betriebstag zu gewährleisten. Der Unfall in Japan hat ausserdem einen weiteren wichtigen Aspekt in den Fokus gerückt: den Notfallschutz.

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    Zehn Jahre nach Fukushima aus Sicht des ENSI-Rats: Vorrang der Sicherheit vor politischen und wirtschaftlichen Interessen

    Der Sicherheit muss im Spannungsfeld zwischen Politik, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit eindeutig Vorrang zukommen. Das ist eine der wichtigsten Lehren aus den kerntechnischen Unfällen von Fukushima.

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    «Die Schweiz gilt in Nuklearfragen als äusserst zuverlässig» – Kommentar von alt Bundesrätin Doris Leuthard

    Als sich der folgenschwere Unfall in Fukushima ereignete, war sie die Vorsteherin des UVEK: Doris Leuthard. Anlässlich des zehnten Jahrestages der nuklearen Katastrophe erklärt sie, warum es unerlässlich war, die nukleare Sicherheit nach dem Unfall politisch zu begleiten, welche Rolle dem ENSI zukam und wie sich die Schweiz international positioniert hat.


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