Alle Schweizer Bundesbehörden

Multilaterale Zusammenarbeit

Die Hauptanliegen der internationalen Zusammenarbeit sind die weltweite Verbesserung der nuklearen Sicherheit und Sicherung sowie die Stärkung der Aufsicht in der Schweiz. Dazu dienen die aktive Mitwirkung am internationalen regulatorischen Informations- und Erfahrungsaustausch und die Teilnahme an Überprüfungsmissionen.

Das ENSI verfolgt die Entwicklung der internationalen Sicherheitsstandards und der ausländischen Aufsichtsbehörden, den aktuellen internationalen Stand von Wissenschaft und Technik sowie die internationale Betriebserfahrung. Dabei nimmt es gezielt Einfluss auf die Entwicklung internationaler Bestimmungen zur nuklearen Sicherheit und Sicherung. Es beteiligt sich richtungsweisend an den Anforderungen der Weiterentwicklung von internationalen Sicherheitsstandards.

Dies sind die wichtigsten Arbeitsfelder im Rahmen der internationalen Aktivitäten und Zusammenarbeiten des ENSI:

  • der International Atomic Energy Agency IAEA,
  • der OECD Nuclear Energy Agency OECD-NEA,
  • der Western European Nuclear Regulators Association WENRA,
  • der European Nuclear Safety Regulators Group ENSREG,
  • der Heads of European Radiological Protection Competent Authorities HERCA,
  • der European Association of Competent Authorities EURACA,
  • der European Network on Operational Experience Feedback EU Clearinghouse,
  • und den EU-Institutionen für die nukleare Sicherheit ENSRA.

News

  • IAEA-Regulatoren-Konferenz 2026
    Artikel, News

    IAEA-Regulatoren-Konferenz 2026: Perspektiven einer resilienten Aufsichtskultur

    Das ENSI nahm vom 27. bis 30. April 2026 an der Regulatoren-Konferenz der internationalen Atomenergieagentur IAEA in Wien teil. An der Paneldiskussion, die sich dem Thema einer resilienten Aufsichtskultur widmete, brachte ENSI-Direktor Marc Kenzelmann die Perspektiven des ENSI ein.

  • Schweizer Delegation an der CNS-Überprüfungskonferenz 2026
    Artikel, News

    CNS-Überprüfungskonferenz 2026: Schweiz mit positivem Ergebnis und identifizierter Herausforderung beim Erhalt nationaler Fachkompetenzen

    Die Schweiz erhielt an der zehnten Überprüfungskonferenz des Übereinkommens über die nukleare Sicherheit insgesamt eine positive Beurteilung. Neben mehreren Bereichen mit besonders guter Leistung wurde auch eine zentrale Herausforderung für die langfristige Sicherstellung von Fachkompetenzen identifiziert.

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    IAEA-Generalkonferenz 2025: reger Austausch zur Förderung der nuklearen Sicherheit

    Das ENSI war Teil der Schweizer Delegation an der 69. Generalkonferenz der IAEA. Es nutzte die Möglichkeit, sich mit zahlreichen Aufsichtsbehörden auszutauschen und damit die Sicherheit und Sicherung der Schweizer Kernanlagen zu fördern.

  • IAEA Vienna
    Artikel, News

    Langfristige Strategie für IAEA Safety Standards verabschiedet

    Die Commission on Safety Standards (CSS) der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hat den sogenannten «Long-term Plan», die Strategie zur langfristigen Weiterentwicklung der Safety Standards, einstimmig verabschiedet. Dessen Ziel ist, die weltweit geltenden IAEA Safety Standards auf das sich rasch verändernde Umfeld auszurichten und zukunftsorientiert wirksam zu halten. Daraus wird ein konkreter Umsetzungsplan («Roadmap») für die nächsten…

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    Topical Peer Review 2023: Interessierte Öffentlichkeit hat erneut die Möglichkeit Fragen zum Thema «Brandschutz in Kernanlagen» zu stellen

    Am 18. Juni 2025 findet das zweite Online-Stakeholder-Meeting im Rahmen des ENSREG TPR II statt – mit dem Schwerpunkt «Brandschutz in Kernanlagen». Interessierte Einzelpersonen und Organisationen haben dabei erneut die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich aktiv in die Diskussion einzubringen. Die Frist zur Anmeldung endet heute, am 17. Juni 2025.

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    Topical Peer Review der EU zum Brandschutz in Kernanlagen: Einschätzungen des ENSI bestätigt

    Die Schweiz hat am Topical Peer Review der EU zum Thema Brandschutz in Kernanlagen teilgenommen. Der nun veröffentlichte Bericht fasst die Begutachtung und vertiefte Diskussionen der anderen Aufsichtsbehörden zusammen. Wie das ENSI bereits Ende 2023 in seinem Länderbericht erläuterte, sollen die Brandschutzkonzepte bei einigen Kernanlagen aktualisiert werden.

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