Das ENSI beaufsichtigt und überwacht den Betrieb der Kernanlagen in der Schweiz. Mit der Analyse der Berichte der Betreiber sowie mit Inspektionen und Kontrollen überprüft das ENSI, ob die Betreiber ihre gesetzliche Verantwortung wahrnehmen. Es ordnet alle notwendigen und verhältnismässigen Massnahmen zur Einhaltung der nuklearen Sicherheit und Sicherung an. Zudem überwacht das ENSI die Radioaktivitätsabgaben an die Umwelt und die Strahlenexposition des Personals, begleitet die jährlichen Revisionsstillstände, bewertet Vorkommnisse und informiert die Bevölkerung über den Zustand der Kernanlagen.
Im Ereignisfall erstellt das ENSI Prognosen, sorgt für eine rasche Orientierung der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) und berät die beteiligten Stellen bei der Anordnung von Schutzmassnahmen.
Weiter erstellt es Richtlinien zur nuklearen Sicherheit und Sicherung. Diese sind Vollzugshilfen, die rechtliche Anforderungen konkretisieren und eine einheitliche Vollzugspraxis erleichtern. Sie beschreiben zudem den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik, beziehungsweise der Nachrüstungstechnik.
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Typische Schweizer Merkmale und ihr Einfluss auf die Sicherheits- und Aufsichtskultur
Professionalität, Genauigkeit, persönliche Verantwortung: solche typischen Schweizer Eigenschaften unterstützen eine gute Sicherheitskultur. Andere typische Merkmale wie Konsensorientierung und Selbstzufriedenheit hingegen könnten einen negativen Einfluss haben, schreibt die NEA/OECD in ihrem nun veröffentlichten Bericht zum Country-Specific Safety Culture Forum Switzerland von Ende 2024.
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Der ENSI-Rat informierte sich über die nukleare Sicherheit in Finnland und Schweden
Im Herbst 2024 traf sich der ENSI-Rat mit der finnischen Behörde für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit (STUK) und der schwedischen Behörde für Strahlenschutz (SSM). Zudem stand in Finnland ein Besuch der Kernkraftwerke am Standort Olkiluoto auf dem Programm. Das wesentliche Ziel der Gespräche mit den Aufsichtsbehörden lag in der generellen Diskussion des Langzeitbetriebs von Kernkraftwerken…
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Aufsichtsbehörde und Betreiber von Schweizer Kernanlagen entwickeln die Sicherheitskultur weiter
Am 19. und 20. November 2024 fand in Bern das Country-Specific Safety Culture Forum Switzerland statt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen setzten sich mit der schweizerischen Landeskultur auseinander und untersuchten deren Einfluss auf die Sicherheits- und Aufsichtskultur von Kernanlagen. Ziel ist dabei, die Sicherheit und Sicherung stetig weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse werden in einem Bericht festgehalten…
Artikelserie Barrieren 6/6: Das Containment hält radioaktive Stoffe im Reaktorgebäude
Der Reaktordruckbehälter wird durch das Containment als dritte Barriere umschlossen. Dieses besteht aus einem Primärcontainment aus Stahl und einem Sekundärcontainment aus Beton.
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Artikelserie Barrieren 5/6: Der Wasserkreislauf (Primärkreis Teil 2 von 2)
Mit seinen Rohrleitungen, Absperrarmaturen und weiteren Komponenten macht der Kühlkreislauf zusammen mit dem Reaktordruckbehälter die zweite Barriere zum Einschluss von radioaktiven Stoffen aus.
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Artikelserie Barrieren 4/6: Der Reaktordruckbehälter (Primärkreis Teil 1 von 2)
Zusammen mit dem Kühlkreislauf des Wassers macht der Reaktordruckbehälter die zweite Barriere zum Einschluss von radioaktiven Stoffen aus.