ENSI veröffentlicht revidiertes Organisationsreglement
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI publiziert sein revidiertes Organisationsreglement. Das Reglement legt im Detail die Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Organisation und Geschäftsführung des ENSI fest.
Im Sinne der Transparenz macht das ENSI sein Organisationsreglement auf der Website auch der Öffentlichkeit zugänglich. Das Reglement definiert insbesondere Einzelheiten zu Aufgaben, Kompetenzen und Verfahren des ENSI-Rats und der Geschäftsleitung.
Der ENSI-Rat besteht aus sieben vom Bundesrat gewählten Mitgliedern. Der ENSI-Rat ist das strategische und interne Aufsichtsorgan des ENSI. Unter anderem legt er für jeweils vier Jahre die strategischen Ziele fest, überwacht die Geschäftsführung und die Aufsichtstätigkeit, genehmigt die Jahresrechnung und erlässt das Organisations- und das Personalreglement sowie die Gebührenverordnung des ENSI.
Die Geschäftsleitung (GL) des ENSI setzt sich aus dem Direktor sowie den Leiterinnen und Leitern der verschiedenen Bereiche des ENSI zusammen, wie sie im Organigramm beschrieben sind. Als operatives Organ des ENSI ist die GL insbesondere für den Erlass von Verfügungen und die Verabschiedung von Gutachten in Bezug auf die nukleare Sicherheit und Sicherung, die Umsetzung von strategischen Vorgaben des ENSI-Rats, die Einstellung des Personals und die Erstellung und Aktualisierung von Richtlinien für die Aufsichtstätigkeit verantwortlich. Zudem unterstützt die GL den ENSI-Rat bei seinen Aufgaben, informiert die Öffentlichkeit und vertritt das ENSI in internationalen Organisationen.
Deutsch-schweizerischer Fachaustausch zur Endlagerung radioaktiver Abfälle
Die Aufsichtsbehörden aus der Schweiz und Deutschland trafen sich am 14. und 15. April 2026 in Brugg zum ersten Fachaustausch zur Endlagerung radioaktiver Abfälle. Sie stellten ihre jeweiligen Entsorgungsprojekte vor, tauschten Wissen aus und stärkten ihre fachlichen Beziehungen.
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Typische Schweizer Merkmale und ihr Einfluss auf die Sicherheits- und Aufsichtskultur
Professionalität, Genauigkeit, persönliche Verantwortung: solche typischen Schweizer Eigenschaften unterstützen eine gute Sicherheitskultur. Andere typische Merkmale wie Konsensorientierung und Selbstzufriedenheit hingegen könnten einen negativen Einfluss haben, schreibt die NEA/OECD in ihrem nun veröffentlichten Bericht zum Country-Specific Safety Culture Forum Switzerland von Ende 2024.
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Neue Leitung des Bereichs Direktionsstab
Der ENSI-Rat hat am 25. März 2026 Patrick Tschudin zum neuen Leiter des Bereichs Direktionsstab des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI gewählt. Er tritt sein Amt am 1. August 2026 an. Der Jurist und bisherige Leiter der Sektion Recht folgt auf Andreas Schefer, der weiterhin für das ENSI als Senior-Experte tätig sein wird.
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Ergänzendes Stilllegungsprojekt Diorit am PSI erfüllt die Schutzziele
Das PSI hat nachvollziehbar dargelegt, dass beim ergänzenden Stilllegungsprojekt der Kernanlage Diorit die grundlegenden Schutzziele der nuklearen Sicherheit und Sicherung eingehalten werden können. Zu diesem Schluss kommt das ENSI in seinem Gutachten.
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Öffentliche Anhörung zur Neuausgabe der Richtlinie ENSI-A04
Das ENSI hat einen Entwurf zur Neuausgabe der Richtlinie ENSI-A04 «Gesuchsunterlagen für freigabepflichtige Änderungen an Kernanlagen» erstellt. Die Neuausgabe wird die Ausgabe vom Juli 2008 ablösen. Die öffentliche Anhörung dauert bis zum 1. September 2026.
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Kernkraftwerk Leibstadt: ENSI fordert Verbesserungen für den Langzeitbetrieb
Das Kernkraftwerk Leibstadt wurde im Überprüfungszeitraum vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2021 mit der notwendigen Sorgfalt betrieben und war sicherheitstechnisch auf einem guten Niveau. Das hält das ENSI in seiner Stellungnahme zur periodischen Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) 2022 fest. Zudem beurteilt das ENSI das Nachrüstungskonzept des Kernkraftwerks Leibstadt für den Langzeitbetrieb als adäquat und fordert…
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Ausführlicher Austausch mit der polnischen Nuklearaufsichtsbehörde
Eine hochrangige Delegation der polnischen Nuklearaufsichtsbehörde PAA war vom 17. bis 19. November 2025 in der Schweiz zu Besuch. Ein Erfahrungsaustausch über Aufsichtstätigkeiten, Sicherheitskultur, Forschung und Tiefenlagerung für radioaktive Abfälle stand auf dem Programm.
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Nationaler Zukunftstag beim ENSI – Schülerinnen und Schüler erleben Technik, Aufsicht und Verantwortung
Am Donnerstag, 13. November 2025, öffnete das ENSI im Rahmen des Nationalen Zukunftstags seine Türen für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse und machte Nukleartechnik, Wissenschaft und Strahlenschutz erlebbar.
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DSK tauscht sich über die Sicherheit der Kernanlagen und die Endlagerung radioaktiver Abfälle aus
Die Hauptsitzung der Deutsch-Schweizerischen Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DSK) tagte am 28. und 29. Oktober 2025 in Hamburg. Neben dem gegenseitigen Informationsaustausch zur Sicherheit der Kernanlagen war auch der aktuelle Stand der Endlagerung von radioaktiven Abfällen Thema der Gespräche.