ENSI veröffentlicht revidiertes Organisationsreglement
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI publiziert sein revidiertes Organisationsreglement. Das Reglement legt im Detail die Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Organisation und Geschäftsführung des ENSI fest.
Im Sinne der Transparenz macht das ENSI sein Organisationsreglement auf der Website auch der Öffentlichkeit zugänglich. Das Reglement definiert insbesondere Einzelheiten zu Aufgaben, Kompetenzen und Verfahren des ENSI-Rats und der Geschäftsleitung.
Der ENSI-Rat besteht aus sieben vom Bundesrat gewählten Mitgliedern. Der ENSI-Rat ist das strategische und interne Aufsichtsorgan des ENSI. Unter anderem legt er für jeweils vier Jahre die strategischen Ziele fest, überwacht die Geschäftsführung und die Aufsichtstätigkeit, genehmigt die Jahresrechnung und erlässt das Organisations- und das Personalreglement sowie die Gebührenverordnung des ENSI.
Die Geschäftsleitung (GL) des ENSI setzt sich aus dem Direktor sowie den Leiterinnen und Leitern der verschiedenen Bereiche des ENSI zusammen, wie sie im Organigramm beschrieben sind. Als operatives Organ des ENSI ist die GL insbesondere für den Erlass von Verfügungen und die Verabschiedung von Gutachten in Bezug auf die nukleare Sicherheit und Sicherung, die Umsetzung von strategischen Vorgaben des ENSI-Rats, die Einstellung des Personals und die Erstellung und Aktualisierung von Richtlinien für die Aufsichtstätigkeit verantwortlich. Zudem unterstützt die GL den ENSI-Rat bei seinen Aufgaben, informiert die Öffentlichkeit und vertritt das ENSI in internationalen Organisationen.
ENSI und brasilianische Aufsichtsbehörde ANSN vereinbaren vertiefte bilaterale Zusammenarbeit
Das ENSI und die brasilianische Aufsichtsbehörde ANSN beschliessen einen verstärkten Informations- und Erfahrungsaustausch. Anlässlich eines zweitägigen Besuchs in der Schweiz am 21. und 22. September 2026 unterzeichneten beide Seiten ein Memorandum of Understanding.
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IAEA-Generalkonferenz 2026: rascher Ausbau der Kernenergie und regulatorischer Wandel im Fokus
Das ENSI war Teil der Schweizer Delegation bei der Generalkonferenz der IAEA. Gemeinsam mit anderen Aufsichtsbehörden setzte sich das ENSI dafür ein, die hohen Sicherheitsstandards beizubehalten. Dies ist umso wichtiger in einem Umfeld, das von der weltweit schnellen Zunahme bei der Nutzung der Kernenergie geprägt ist.
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Brandschutz in Kernanlagen: Schweiz reicht Aktionsplan ein
Die Schweiz hat ihren nationalen Aktionsplan zum zweiten Topical Peer Review (TPR II) zum Thema Brandschutz in Kernanlagen fristgerecht bei der European Nuclear Safety Regulators Group (ENSREG) eingereicht. Der Aktionsplan adressiert sowohl die identifizierten Verbesserungsbereiche als auch die Bereiche mit guter Leistung und verfolgt diese weiter.
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64. Sitzung des Technischen Forums Sicherheit: Diskussion zum Schutz vor digitalen Risiken
Wie können Cyberrisiken für Mitarbeitende, Systeme und sensible Daten zukünftiger geologischer Tiefenlager reduziert werden, insbesondere im Zeitalter KI-gestützter Bedrohungen? Diese Frage stand im Zentrum der 64. Sitzung des Technischen Forums Sicherheit (TFS), das am 11. Juni 2026 in Brugg stattfand.
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Ablösung der Bereichsleitung Kernkraftwerke beim ENSI
Frau Dr. Annette Ramezanian gibt ihre Funktion beim Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI ab und verlässt das ENSI per 30. Oktober 2026.
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Commission franco-suisse 2026: Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dienst der nuklearen Sicherheit setzt sich fort
Anlässlich der 35.Plenarsitzung der Commission franco-suisse , die am 24. und 25. Juni 2026 in Spiez im Kanton Bern stattfand, tauschten sich die französische und die schweizerische Delegation über die jüngsten Entwicklungen im Bereich der nuklearen Sicherheit aus und legten die Prioritäten der bilateralen Zusammenarbeit für das kommende Jahr fest.
Die Schweizer Kernanlagen haben die gesetzlichen Vorgaben für den Betrieb eingehalten. Es kam zu keinen unzulässigen Abgaben radioaktiver Stoffe an die Umwelt. Zu diesem Ergebnis kommt das ENSI für das Aufsichtsjahr 2025.
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Die Arbeitsgruppe für internationale Beziehungen in der nuklearen Sicherheit INSPAG wächst weiter
An ihrem vierten Treffen im Mai 2026 in Schaffhausen begrüsste die International Nuclear Safety Policy Advisors Group (INSPAG) drei neue Mitglieder: Italien, Südafrika und die Vereinigten Staaten. Damit zählt das Netzwerk von Verantwortlichen für internationale Beziehungen sechzehn Mitglieder.
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Bundesrat genehmigt Tätigkeits- und Geschäftsbericht 2025 des ENSI-Rates
Der ENSI-Rat beurteilt die Aufsicht des ENSI über die Schweizer Kernanlagen als verantwortungsvoll, wirksam und von hoher Qualität.