ENSI veröffentlicht revidiertes Organisationsreglement
Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI publiziert sein revidiertes Organisationsreglement. Das Reglement legt im Detail die Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Organisation und Geschäftsführung des ENSI fest.
Im Sinne der Transparenz macht das ENSI sein Organisationsreglement auf der Website auch der Öffentlichkeit zugänglich. Das Reglement definiert insbesondere Einzelheiten zu Aufgaben, Kompetenzen und Verfahren des ENSI-Rats und der Geschäftsleitung.
Der ENSI-Rat besteht aus sieben vom Bundesrat gewählten Mitgliedern. Der ENSI-Rat ist das strategische und interne Aufsichtsorgan des ENSI. Unter anderem legt er für jeweils vier Jahre die strategischen Ziele fest, überwacht die Geschäftsführung und die Aufsichtstätigkeit, genehmigt die Jahresrechnung und erlässt das Organisations- und das Personalreglement sowie die Gebührenverordnung des ENSI.
Die Geschäftsleitung (GL) des ENSI setzt sich aus dem Direktor sowie den Leiterinnen und Leitern der verschiedenen Bereiche des ENSI zusammen, wie sie im Organigramm beschrieben sind. Als operatives Organ des ENSI ist die GL insbesondere für den Erlass von Verfügungen und die Verabschiedung von Gutachten in Bezug auf die nukleare Sicherheit und Sicherung, die Umsetzung von strategischen Vorgaben des ENSI-Rats, die Einstellung des Personals und die Erstellung und Aktualisierung von Richtlinien für die Aufsichtstätigkeit verantwortlich. Zudem unterstützt die GL den ENSI-Rat bei seinen Aufgaben, informiert die Öffentlichkeit und vertritt das ENSI in internationalen Organisationen.
Commission franco-suisse 2026: Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dienst der nuklearen Sicherheit setzt sich fort
Anlässlich der 35.Plenarsitzung der Commission franco-suisse , die am 24. und 25. Juni 2026 in Spiez im Kanton Bern stattfand, tauschten sich die französische und die schweizerische Delegation über die jüngsten Entwicklungen im Bereich der nuklearen Sicherheit aus und legten die Prioritäten der bilateralen Zusammenarbeit für das kommende Jahr fest.
Die Schweizer Kernanlagen haben die gesetzlichen Vorgaben für den Betrieb eingehalten. Es kam zu keinen unzulässigen Abgaben radioaktiver Stoffe an die Umwelt. Zu diesem Ergebnis kommt das ENSI für das Aufsichtsjahr 2025.
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Die Arbeitsgruppe für internationale Beziehungen in der nuklearen Sicherheit INSPAG wächst weiter
An ihrem vierten Treffen im Mai 2026 in Schaffhausen begrüsste die International Nuclear Safety Policy Advisors Group (INSPAG) drei neue Mitglieder: Italien, Südafrika und die Vereinigten Staaten. Damit zählt das Netzwerk von Verantwortlichen für internationale Beziehungen sechzehn Mitglieder.
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Bundesrat genehmigt Tätigkeits- und Geschäftsbericht 2025 des ENSI-Rates
Der ENSI-Rat beurteilt die Aufsicht des ENSI über die Schweizer Kernanlagen als verantwortungsvoll, wirksam und von hoher Qualität.
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25. bilaterales Treffen Österreich–Schweiz: Austausch über Tiefenlagerung, Strahlenschutz und aktuelle Entwicklungen in der nuklearen Sicherheit
Am 27. und 28. Mai 2026 hielten die österreichische und die schweizerische Delegation ihr jährliches bilaterales Treffen ab, bei dem sie sich über verschiedene Themen austauschten, darunter die Fortschritte beim Sachplan geologische Tiefenlager und die radiologische Überwachung.
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Wirksamer Strahlenschutz in Schweizer Kernanlagen erneut bestätigt
Der Strahlenschutzbericht 2025 des ENSI zeigt: Alle Schweizer Kernanlagen hielten die gesetzlichen Vorgaben für die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umwelt und zur Strahlenexposition ihres Personals mit grossen Margen ein. Das ENSI überprüfte dies im Berichtsjahr mittels Inspektionen, Messungen und Kontrollen.
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Die Kostenstudie 2021 entspricht dem Stand der Technik und geht von realistischen Annahmen aus
Die technischen Grundlagen in der Kostenstudie 2021 sind zur Berechnung der voraussichtlichen Kosten für die Stilllegung der Kernanlagen in der Schweiz sowie für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle geeignet. Zu diesem Schluss kommt das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI nach seiner technischen Überprüfung der von den Betreibern durchgeführten Kostenstudien.
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ENSI veröffentlicht Erfahrungs- und Forschungsbericht 2025: Roboter für den Strahlenschutz und menschliche Faktoren im Fokus der Forschung
Der Erfahrungs- und Forschungsbericht 2025 zeigt ein Jahr im Zeichen des Ausbaus der regulatorischen Sicherheitsforschung und wichtiger internationaler Entwicklungen. Mit über 50 laufenden Projekten erreichte das Forschungsprogramm des ENSI erstmals eine neue Grössenordnung und stärkt damit gezielt die wissenschaftlichen Grundlagen für die nukleare Aufsicht in der Schweiz.
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IAEA-Regulatoren-Konferenz 2026: Perspektiven einer resilienten Aufsichtskultur
Das ENSI nahm vom 27. bis 30. April 2026 an der Regulatoren-Konferenz der internationalen Atomenergieagentur IAEA in Wien teil. An der Paneldiskussion, die sich dem Thema einer resilienten Aufsichtskultur widmete, brachte ENSI-Direktor Marc Kenzelmann die Perspektiven des ENSI ein.