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Die Aufsichtsbehörde ENSI

ENSI Gebäude direkt am Bahnhof in Brugg

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI ist die Aufsichtsbehörde des Bundes für die nukleare Sicherheit und Sicherung der schweizerischen Kernanlagen.

Es hat am 1. Januar 2009 seine Tätigkeit als Nachfolgeorganisation der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen HSK aufgenommen. Aufgaben und Personal blieben gleich, doch während die HSK zum Bundesamt für Energie gehörte, ist das ENSI eine unabhängige öffentlich-rechtliche Anstalt – vergleichbar mit der SUVA oder dem Institut für geistiges Eigentum.

Sitz des ENSI ist Brugg (AG).

ENSI Gebäude in Brugg AG

Das ENSI beaufsichtigt die schweizerischen Kernanlagen: Kernkraftwerke, Zwischenlager für radioaktive Abfälle sowie nukleare Forschungseinrichtungen des Paul Scherrer Instituts in Villigen und der EPF Lausanne. Sein Aufsichtsbereich reicht von der Projektierung über den Betrieb bis zur Stilllegung der Anlagen und zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle. Zu den Aufgaben zählen auch der Strahlenschutz von Personal und Bevölkerung sowie die Sicherung, also der Schutz vor Sabotage und Terrorismus.

Weiter befasst sich das ENSI mit den Transporten radioaktiver Stoffe von und zu den Kernanlagen sowie mit den erdwissenschaftlichen Untersuchungen im Hinblick auf die geologische Tiefenlagerung der radioaktiven Abfälle.

Das ENSI fördert die nukleare Sicherheitsforschung, ist in über 70 internationalen Kommissionen und Fachgruppen für die Sicherheit der Kernenergie vertreten und arbeitet aktiv an der Weiterentwicklung der internationalen Sicherheitsvorgaben mit. Dank dieser Vernetzung bewegt sich das ENSI stets auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik und stützt seine Aufsichtstätigkeit auf die weltweiten Erfahrungen mit der Kernenergie.

News

  • Aussenaufnahme FLEX-Gebäude
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    Ablösung der Bereichsleitung Kernkraftwerke beim ENSI

    Frau Dr. Annette Ramezanian gibt ihre Funktion beim Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI ab und verlässt das ENSI per 30. Oktober 2026.

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    Commission franco-suisse 2026: Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dienst der nuklearen Sicherheit setzt sich fort

    Anlässlich der 35.Plenarsitzung der Commission franco-suisse , die am 24. und 25. Juni 2026 in Spiez im Kanton Bern stattfand, tauschten sich die französische und die schweizerische Delegation über die jüngsten Entwicklungen im Bereich der nuklearen Sicherheit aus und legten die Prioritäten der bilateralen Zusammenarbeit für das kommende Jahr fest.

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    Aufsichtsbericht 2025: Bewilligte Betriebsbedingungen eingehalten

    Die Schweizer Kernanlagen haben die gesetzlichen Vorgaben für den Betrieb eingehalten. Es kam zu keinen unzulässigen Abgaben radioaktiver Stoffe an die Umwelt. Zu diesem Ergebnis kommt das ENSI für das Aufsichtsjahr 2025.

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    Die Arbeitsgruppe für internationale Beziehungen in der nuklearen Sicherheit INSPAG wächst weiter

    An ihrem vierten Treffen im Mai 2026 in Schaffhausen begrüsste die International Nuclear Safety Policy Advisors Group (INSPAG) drei neue Mitglieder: Italien, Südafrika und die Vereinigten Staaten. Damit zählt das Netzwerk von Verantwortlichen für internationale Beziehungen sechzehn Mitglieder.

  • Artikel, News

    Bundesrat genehmigt Tätigkeits- und Geschäftsbericht 2025 des ENSI-Rates

    Der ENSI-Rat beurteilt die Aufsicht des ENSI über die Schweizer Kernanlagen als verantwortungsvoll, wirksam und von hoher Qualität.

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    25. bilaterales Treffen Österreich–Schweiz: Austausch über Tiefenlagerung, Strahlenschutz und aktuelle Entwicklungen in der nuklearen Sicherheit

    Am 27. und 28. Mai 2026 hielten die österreichische und die schweizerische Delegation ihr jährliches bilaterales Treffen ab, bei dem sie sich über verschiedene Themen austauschten, darunter die Fortschritte beim Sachplan geologische Tiefenlager und die radiologische Überwachung.

Hintergrundartikel

  • Artikel, Hintergrundartikel, Kommentare

    Zehn Jahre nach Fukushima (6/6): Schlussfolgerungen

    Die Ereignisse in Japan sind noch immer Mahnung, in der Wachsamkeit nicht nachzulassen. Es gilt, die Sicherheit der Schweizer KKW bis zum letzten Betriebstag zu gewährleisten. Der Unfall in Japan hat ausserdem einen weiteren wichtigen Aspekt in den Fokus gerückt: den Notfallschutz.

  • Artikel, Hintergrundartikel

    Zehn Jahre nach Fukushima aus Sicht des ENSI-Rats: Vorrang der Sicherheit vor politischen und wirtschaftlichen Interessen

    Der Sicherheit muss im Spannungsfeld zwischen Politik, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit eindeutig Vorrang zukommen. Das ist eine der wichtigsten Lehren aus den kerntechnischen Unfällen von Fukushima.

  • Artikel, Hintergrundartikel, Interviews, Kommentare

    «Die Schweiz gilt in Nuklearfragen als äusserst zuverlässig» – Kommentar von alt Bundesrätin Doris Leuthard

    Als sich der folgenschwere Unfall in Fukushima ereignete, war sie die Vorsteherin des UVEK: Doris Leuthard. Anlässlich des zehnten Jahrestages der nuklearen Katastrophe erklärt sie, warum es unerlässlich war, die nukleare Sicherheit nach dem Unfall politisch zu begleiten, welche Rolle dem ENSI zukam und wie sich die Schweiz international positioniert hat.

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