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Vorsorge

MADUK-Messsonde in der Umgebung des KKW Leibstadt.

In der Vorsorge haben die Betreiber von Kernanlagen folgende Aufgaben:

Die Aufgaben des ENSI in der Planung und Vorbereitung sind:

  • Es erhebt die erforderlichen Geodaten zur Festlegung der Notfallschutzzonen.
  • Es betreibt einen eigenen Pikettdienst und stellt eine eigene Notfallorganisation sicher.
  • Es betreibt ein Messnetz zur automatischen Dosisleistungsüberwachung in der Umgebung der Kernkraftwerke (MADUK).
  • Es berät und unterstützt die Kantone bei der Planung und Vorbereitung der Massnahmen zur Erfüllung ihrer Aufgaben.
  • Es überwacht die von den Betreibern der Kernanlagen bei der Planung getroffenen Massnahmen; insbesondere überprüft es die Einsatzbereitschaft der Notfallorganisation der Kernanlagen mit Notfallübungen.
  • Es regelt die Anforderungen an die Bestimmung des Quellterms in einer Richtlinie.
  • Unter Einbezug der Notfallschutzpartner regelt es die Anforderungen an die Durchführung von Notfallübungen in einer Richtlinie.
  • Es regelt in einer Richtlinie die Aufgaben der Betreiber von Kernanlagen im Bereich Notfallschutz.

News

  • Superpuma NAZ
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    Messflüge der NAZ 2026: Keine erhöhten Radioaktivitätswerte festgestellt

    Im Rahmen der diesjährigen Aeroradiometrie-Messflüge untersuchte die Nationale Alarmzentrale (NAZ) die Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt sowie die Kernanlagen des Paul Scherrer Instituts und der Zwilag. Dabei stellte sie keine erhöhten Radioaktivitätswerte ausserhalb der Betriebsareale fest. Gegenüber den Vorjahren zeigten die Messresultate keine Veränderungen.

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    Messflüge der NAZ 2025: Keine erhöhten Radioaktivitätswerte festgestellt

    Bei den diesjährigen Messflügen stellte die Nationale Alarmzentrale NAZ keine erhöhten Radioaktivitätswerte in der Umgebung der Kernkraftwerke Mühleberg und Gösgen fest. Gemäss dem Kurzbericht der NAZ wurden im Vergleich zu den Messresultaten der Vorjahre keine Veränderungen beobachtet.

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    Gesamtnotfallübung 2024: Notfallschutz bei einem KKW-Unfall sichergestellt

    Am 5. und 6. November hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI an der Gesamtnotfallübung 2024 teilgenommen. Dabei hat es die Prozesse der ENSI-Notfallorganisation sowie die Zusammenarbeit mit weiteren involvierten Partnern des Bevölkerungsschutzes überprüft.


Hintergrundartikel

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    Expertise für den Fall der Fälle

    «Bei einem nuklearen Unfall nutzen wir unser Wissen zum Schutz der Bevölkerung. Im Fall der Fälle würde ich im geschützten Notfallraum des ENSI computergestützte Prognosen zur Ausbreitung der radioaktiven Wolke erstellen. So können wir die Gefährdung der Bevölkerung abschätzen und Schutzmassnahmen am richtigen Ort empfehlen. Wir üben den Ernstfall immer und immer wieder – und…

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    PEGASOS: SSHAC-Verfahren für genaue Erdbebenwerte

    Derzeit läuft in der Schweiz das PEGASOS Refinement Project, um die Erdbebengefährdung der Schweizer Kernkraftwerke noch genauer zu bestimmen. Dieses läuft seit 2008 unter der Federführung der Dachorganisation swissnuclear und wird voraussichtlich Ende dieses Jahres abgeschlossen. Vorgegangen wird gemäss dem SSHAC Level 4, welches die höchste und damit anspruchsvollste Stufe eines international anerkannten Vorgehens ist.

Dokumente