Alle Schweizer Bundesbehörden
Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI
ENSI respektiert Bedenken des EDÖB bezüglich Personendaten Nach Einschätzung des Eidgenössischen Datenschutz‐ und Öffentlichkeitsbeauftragten EDÖB war „die Veröffentlichung von Namen auf der Website des ENSI betreffend Technisches Forum Kernkraftwerke und Technisches Forum Sicherheit nicht datenschutzkonform.“ Hingegen dürfen aufgrund einer auf Nachfrage des ENSI präzisierten Auskunft des EDÖB die Namen der Teilnehmenden des Forums in den…
Die Schweiz ist auf Kurs bei der Umsetzung der Empfehlungen, die aus dem EU-Stresstest resultierten. Dies geht aus dem Statusbericht hervor, den das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI bei der Europäischen Union eingereicht hat.
Sicherheitstechnisch waren die Bohrlöcher im Containment des Kernkraftwerks Leibstadt von geringer Bedeutung. Hingegen zeigt das Vorkommnis, dass dort im Jahr 2008 bedeutende organisatorische Mängel bestanden. Zu diesem Schluss kommt der nachfolgende Vorkommnisbearbeitungsbericht des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI.
Die Kernkraftwerke Beznau, Gösgen und Mühleberg hatten aufgrund einer entsprechenden ENSI-Forderung im Dezember 2013 neue Analysen zur Gefährdung durch Hochwasser eingereicht. Neu wurde der Feststofftransport nach vereinheitlichten, anspruchsvollen Vorgaben des ENSI bei Überflutungen berücksichtigt. Geschiebe und Treibgut können bei Brücken und anderen Engstellen in Flüssen zu Verstopfungen – so genannten Verklausungen – führen und so die Hochwassersituation verschärfen. Diese Thematik war bereits Gegenstand des EU-Stresstests.…
Mit dem ADR 2015 wird eine Änderung betreffend die Freimengenregelung für spaltbare Stoffe in den Transportvorschriften für radioaktive Stoffe umgesetzt. So wird beispielsweise die bisherige 15-g-Freimengengrenze für gemischte Spaltnuklide auf 2 g herabgesetzt, sodass für Mengen zwischen 2 g und 15 g der Transport unter der entsprechenden UN-Nummer für spaltbare Stoffe erfolgen muss. Solche Transporte…
Die vorliegende Arbeit geht auf Diskurse um das Jahr 1990 zurück. Zu dieser Zeit diskutierten Exponenten der Atomgegner und Umweltverbände das aus den Vereinigten Staaten stammende „guardianship“-Konzept, für das sich bald ein recht grosses Bündnis von Atomkraftgegnern aussprach. Die im deutschsprachigen Raum als „Hüte“-Konzept bekannten Ideen beeinflussten wiederum die Diskussionen, welche bei Behörden und Institutionen…