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Internationale Zusammenarbeit
Dr. Marc Kenzelmann, Direktor ENSI
Marc Kenzelmann, Direktor ENSI

Das Hauptanliegen der internationalen Zusammenarbeit des ENSI besteht in einer ständigen Verbes­serung der nuklearen Sicherheit und Sicherung sowie einer Stärkung der Nuklearaufsicht in der Schweiz. Erreicht werden soll dies durch aktive Mitwirkung am internationalen regulatorischen Informations- und Erfahrungsaustausch, durch internationale Überprüfungsmissionen und die Unterstützung anderer Bundesorgane.

Zudem sollen die internationalen Tätigkeiten des ENSI auf die kontinuierliche Verbesserung der nuk­learen Sicherheit und Sicherung sowie die Stärkung und Unabhängigkeit der nuklearen Aufsicht im globalen Kontext einwirken.

Als neutraler Staat hat die Schweiz eine gute Ausgangslage, um Änderungen anzustossen, obwohl sie mit lediglich fünf kommerziellen Reaktoren im weltweiten Vergleich nicht zu den grossen Kernenergie-Nationen zählt.

Aus diesem Grund engagiert sich das ENSI stark in den Gremien der Internationalen Atomenergieorganisation der Vereinten Nationen (IAEA), in den Arbeitsgruppen der Kernenergieagentur NEA, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), in der European Nuclear Security Regulators’ Association (ENSRA) und speziell in der Western European Nuclear Regulators‘ Association WENRA.

Die internationale Zusammenarbeit erlaubt es dem ENSI, die Entwicklungen der internationalen Sicherheitsvorgaben und der ausländischen Aufsichtsbehörden zu verfolgen und dadurch auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu sein sowie diese zu gestalten und zu beeinflussen.

Strategie Internationales


News

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    25. bilaterales Treffen Österreich–Schweiz: Austausch über Tiefenlagerung, Strahlenschutz und aktuelle Entwicklungen in der nuklearen Sicherheit

    Am 27. und 28. Mai 2026 hielten die österreichische und die schweizerische Delegation ihr jährliches bilaterales Treffen ab, bei dem sie sich über verschiedene Themen austauschten, darunter die Fortschritte beim Sachplan geologische Tiefenlager und die radiologische Überwachung.

  • IAEA-Regulatoren-Konferenz 2026
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    IAEA-Regulatoren-Konferenz 2026: Perspektiven einer resilienten Aufsichtskultur

    Das ENSI nahm vom 27. bis 30. April 2026 an der Regulatoren-Konferenz der internationalen Atomenergieagentur IAEA in Wien teil. An der Paneldiskussion, die sich dem Thema einer resilienten Aufsichtskultur widmete, brachte ENSI-Direktor Marc Kenzelmann die Perspektiven des ENSI ein.

  • Schweizer Delegation an der CNS-Überprüfungskonferenz 2026
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    CNS-Überprüfungskonferenz 2026: Schweiz mit positivem Ergebnis und identifizierter Herausforderung beim Erhalt nationaler Fachkompetenzen

    Die Schweiz erhielt an der zehnten Überprüfungskonferenz des Übereinkommens über die nukleare Sicherheit insgesamt eine positive Beurteilung. Neben mehreren Bereichen mit besonders guter Leistung wurde auch eine zentrale Herausforderung für die langfristige Sicherstellung von Fachkompetenzen identifiziert.


Hintergrundartikel

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    Zehn Jahre nach Fukushima (6/6): Schlussfolgerungen

    Die Ereignisse in Japan sind noch immer Mahnung, in der Wachsamkeit nicht nachzulassen. Es gilt, die Sicherheit der Schweizer KKW bis zum letzten Betriebstag zu gewährleisten. Der Unfall in Japan hat ausserdem einen weiteren wichtigen Aspekt in den Fokus gerückt: den Notfallschutz.

  • Artikel, Hintergrundartikel

    Zehn Jahre nach Fukushima aus Sicht des ENSI-Rats: Vorrang der Sicherheit vor politischen und wirtschaftlichen Interessen

    Der Sicherheit muss im Spannungsfeld zwischen Politik, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit eindeutig Vorrang zukommen. Das ist eine der wichtigsten Lehren aus den kerntechnischen Unfällen von Fukushima.

  • Artikel, Hintergrundartikel, Interviews, Kommentare

    «Die Schweiz gilt in Nuklearfragen als äusserst zuverlässig» – Kommentar von alt Bundesrätin Doris Leuthard

    Als sich der folgenschwere Unfall in Fukushima ereignete, war sie die Vorsteherin des UVEK: Doris Leuthard. Anlässlich des zehnten Jahrestages der nuklearen Katastrophe erklärt sie, warum es unerlässlich war, die nukleare Sicherheit nach dem Unfall politisch zu begleiten, welche Rolle dem ENSI zukam und wie sich die Schweiz international positioniert hat.


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