Alle Schweizer Bundesbehörden

International

Internationale Zusammenarbeit
Dr. Marc Kenzelmann, Direktor ENSI
Marc Kenzelmann, Direktor ENSI

Das Hauptanliegen der internationalen Zusammenarbeit des ENSI besteht in einer ständigen Verbes­serung der nuklearen Sicherheit und Sicherung sowie einer Stärkung der Nuklearaufsicht in der Schweiz. Erreicht werden soll dies durch aktive Mitwirkung am internationalen regulatorischen Informations- und Erfahrungsaustausch, durch internationale Überprüfungsmissionen und die Unterstützung anderer Bundesorgane.

Zudem sollen die internationalen Tätigkeiten des ENSI auf die kontinuierliche Verbesserung der nuk­learen Sicherheit und Sicherung sowie die Stärkung und Unabhängigkeit der nuklearen Aufsicht im globalen Kontext einwirken.

Als neutraler Staat hat die Schweiz eine gute Ausgangslage, um Änderungen anzustossen, obwohl sie mit lediglich fünf kommerziellen Reaktoren im weltweiten Vergleich nicht zu den grossen Kernenergie-Nationen zählt.

Aus diesem Grund engagiert sich das ENSI stark in den Gremien der Internationalen Atomenergieorganisation der Vereinten Nationen (IAEA), in den Arbeitsgruppen der Kernenergieagentur NEA, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), in der European Nuclear Security Regulators’ Association (ENSRA) und speziell in der Western European Nuclear Regulators‘ Association WENRA.

Die internationale Zusammenarbeit erlaubt es dem ENSI, die Entwicklungen der internationalen Sicherheitsvorgaben und der ausländischen Aufsichtsbehörden zu verfolgen und dadurch auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu sein sowie diese zu gestalten und zu beeinflussen.

Strategie Internationales


News

  • Artikel, News

    ENSI und brasilianische Aufsichtsbehörde ANSN vereinbaren vertiefte bilaterale Zusammenarbeit

    Das ENSI und die brasilianische Aufsichtsbehörde ANSN beschliessen einen verstärkten Informations- und Erfahrungsaustausch. Anlässlich eines zweitägigen Besuchs in der Schweiz am 21. und 22. September 2026 unterzeichneten beide Seiten ein Memorandum of Understanding.

  • Artikel, News

    IAEA-Generalkonferenz 2026: rascher Ausbau der Kernenergie und regulatorischer Wandel im Fokus

    Das ENSI war Teil der Schweizer Delegation bei der Generalkonferenz der IAEA. Gemeinsam mit anderen Aufsichtsbehörden setzte sich das ENSI dafür ein, die hohen Sicherheitsstandards beizubehalten. Dies ist umso wichtiger in einem Umfeld, das von der weltweit schnellen Zunahme bei der Nutzung der Kernenergie geprägt ist.

  • Artikel, News

    Brandschutz in Kernanlagen: Schweiz reicht Aktionsplan ein

    Die Schweiz hat ihren nationalen Aktionsplan zum zweiten Topical Peer Review (TPR II) zum Thema Brandschutz in Kernanlagen fristgerecht bei der European Nuclear Safety Regulators Group (ENSREG) eingereicht. Der Aktionsplan adressiert sowohl die identifizierten Verbesserungsbereiche als auch die Bereiche mit guter Leistung und verfolgt diese weiter.


Hintergrundartikel

  • Artikel, Hintergrundartikel, Kommentare

    Zehn Jahre nach Fukushima (6/6): Schlussfolgerungen

    Die Ereignisse in Japan sind noch immer Mahnung, in der Wachsamkeit nicht nachzulassen. Es gilt, die Sicherheit der Schweizer KKW bis zum letzten Betriebstag zu gewährleisten. Der Unfall in Japan hat ausserdem einen weiteren wichtigen Aspekt in den Fokus gerückt: den Notfallschutz.

  • Artikel, Hintergrundartikel

    Zehn Jahre nach Fukushima aus Sicht des ENSI-Rats: Vorrang der Sicherheit vor politischen und wirtschaftlichen Interessen

    Der Sicherheit muss im Spannungsfeld zwischen Politik, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit eindeutig Vorrang zukommen. Das ist eine der wichtigsten Lehren aus den kerntechnischen Unfällen von Fukushima.

  • Artikel, Hintergrundartikel, Interviews, Kommentare

    «Die Schweiz gilt in Nuklearfragen als äusserst zuverlässig» – Kommentar von alt Bundesrätin Doris Leuthard

    Als sich der folgenschwere Unfall in Fukushima ereignete, war sie die Vorsteherin des UVEK: Doris Leuthard. Anlässlich des zehnten Jahrestages der nuklearen Katastrophe erklärt sie, warum es unerlässlich war, die nukleare Sicherheit nach dem Unfall politisch zu begleiten, welche Rolle dem ENSI zukam und wie sich die Schweiz international positioniert hat.


Dokumente


Strategiedokumente