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Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI
Nach dem Ausscheiden von Rainer Helmig und Horst Geckeis, zwei Mitgliedern der Expertengruppe Geologische Tiefenlagerung EGT des ENSI, hat die Suche nach neuen EGT-Mitgliedern begonnen.
An der 45. Sitzung des Technischen Forums Sicherheit empfahl die Expertengruppe Geologische Tiefenlagerung (EGT), die Gastransportprozesse im Opalinuston und insbesondere die Eigenschaften steilstehender Störzonen für die Rahmenbewilligungsgesuche genauer zu untersuchen.
Das Hauptlager darf gemessene Werte im Pilotlager nicht beeinflussen und die Messwerte müssen auf das Hauptlager übertragbar sein. Dies antwortet das ENSI auf eine Frage im Rahmen des 44. Technischen Forums Sicherheit für radioaktive Abfälle.
Verpackungsanlagen für hochradioaktive Abfälle können sicher betrieben werden und gefährden das Grundwasser in ihrer Umgebung nicht. In Finnland und Schweden wurden zwei Verpackungsanlagen von den Behörden als sicher beurteilt. In Finnland ist eine entsprechende Anlage inzwischen im Bau.
Mit Andreas Strasser kann die Expertengruppe Geologische Tiefenlagerung EGT ein weiteres Mitglied in seinen Reihen willkommen heissen. Er ist Experte für Sedimentologie.
Das ENSI veranstaltete am 4. und 5. November in Brugg das Symposium DECOVALEX 2019. Die Forschungskonferenz unter internationaler Beteiligung widmete sich der Langzeitsicherheit von geologischen Tiefenlagern für radioaktive Abfälle.
Mit Heinz Konietzky kann die Expertengruppe Geologische Tiefenlagerung EGT ein weiteres Mitglied in seinen Reihen willkommen heissen. Er ist Experte für Gebirgs- und Felsmechanik an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.
Das Regelwerk des ENSI zum Thema Tiefenlager und Schutz der Tier- und Pflanzenwelt entspricht dem internationalen Kenntnisstand. Dieser sollte aber laufend weiter verfolgt werden. Zu diesem Schluss kommen die Autoren einer im Auftrag des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI erarbeiteten Studie.