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Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI
Quellterm ist die tatsächlich freigesetzte Menge radioaktiver Stoffe aus einem Störfall und die Zeitdauer, in welcher die Abgabe stattfindet.
Das Containment besteht aus einem Primär- und einem Sekundärcontainment. Beim Primärcontainment handelt es sich um den Sicherheitsbehälter, der den nuklearen Teil einer Kernanlage umschliesst.
Laut einem Richtwert der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) wird ein Unfall dann als INES 7 eingestuft, wenn es zu einer Freisetzung von mehr als 50’000 Terabecquerel Radioaktivität kam.
Beim radioaktiven Zerfall der Spaltprodukte entsteht Wärme, die den Brennstoff bei ausbleibender Kühlung unzulässig stark aufheizt.
Radon entsteht in der Uranzerfallsreihe. Uran ist natürlicherweise im Boden vorhanden. Beim Zerfall von Uran entsteht unter anderem das Edelgas Radon.
Der messtechnische Nachweis, dass Materialien oder Räume so wenig Radioaktivität aufweisen, dass sie gemäss der Strahlenschutzgesetzgebung keine radiologische Gefahr darstellen.
Wenn ein Störfall nicht auf der Sicherheitsebene 3 oder 4a abgefangen werden kann, greifen Accident-Management-Massnahmen.
Die Brandschutzklappe ist ein brandabschnittsbildendes, bewegliches Bauteil, welches zum Beispiel in Lüftungsleitungen oder im Mauerwerk eingebaut wird.
Die Reaktivität ist ein Mass für die Kritikalität einer Spaltstoffanordnung, zum Beispiel eines Kernreaktors.