Alle Schweizer Bundesbehörden
Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI
Alle Kernanlagen befanden sich in einem sicherheitstechnisch guten Zustand: Diese Bilanz zieht das ENSI im Aufsichtsbericht 2020. Die Anzahl meldepflichtiger Vorkommnisse lag mit 29 im Bereich der Vorjahre. Dank der frühzeitigen Vorkehrungen der Betreiber hatte die Covid-19-Pandemie keinen Einfluss auf den sicheren Betrieb der Anlagen.
Der neu erschienene Strahlenschutzbericht 2020 zeigt, dass es im Berichtjahr in den Schweizer Kernanlagen zu keinem Vorkommnis gekommen ist, welches deren Personal oder die Bevölkerung einer unzulässigen Strahlungsexposition ausgesetzt hätte. Sämtliche Grenzwerte für Personendosen, Emissionen und Immissionen wurden eingehalten. Das Jahr 2020 stand auch im Strahlenschutz unter dem Zeichen der Covid-19-Pandemie.
Während die Projekte des ENSI-Forschungsprogramms im Jahr 2020 teils wichtige Resultate lieferten und neue Forschungsprojekte gestartet wurden, hat die Corona-Pandemie die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von Gremien und Übereinkommen erschwert. So fasst der nun veröffentlichte Erfahrungs- und Forschungsbericht des ENSI das Jahr 2020 zusammen.
Das Jahr 2019 stand im Zeichen der Einstellung des Leistungsbetriebs des Kernkraftwerks Mühleberg. Das hält der neue Aufsichtsbericht des ENSI fest. Daneben ereigneten sich 30 meldepflichtige Vorkommnisse, 2018 waren es 33 gewesen.
Dieser Bericht wurde am 3. Juli 2020 aktualisiert: Es wurden 3,400 t anstatt 3400 t konventionelle Abfälle und 2,935 t anstatt 2935 t radioaktives Material entsorgt. (Kapitel 2.4, Seite 35)