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Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI
Der neu erschienene Strahlenschutzbericht 2020 zeigt, dass es im Berichtjahr in den Schweizer Kernanlagen zu keinem Vorkommnis gekommen ist, welches deren Personal oder die Bevölkerung einer unzulässigen Strahlungsexposition ausgesetzt hätte. Sämtliche Grenzwerte für Personendosen, Emissionen und Immissionen wurden eingehalten. Das Jahr 2020 stand auch im Strahlenschutz unter dem Zeichen der Covid-19-Pandemie.
Während die Projekte des ENSI-Forschungsprogramms im Jahr 2020 teils wichtige Resultate lieferten und neue Forschungsprojekte gestartet wurden, hat die Corona-Pandemie die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von Gremien und Übereinkommen erschwert. So fasst der nun veröffentlichte Erfahrungs- und Forschungsbericht des ENSI das Jahr 2020 zusammen.
Das Jahr 2019 stand im Zeichen der Einstellung des Leistungsbetriebs des Kernkraftwerks Mühleberg. Das hält der neue Aufsichtsbericht des ENSI fest. Daneben ereigneten sich 30 meldepflichtige Vorkommnisse, 2018 waren es 33 gewesen.
Dieser Bericht wurde am 3. Juli 2020 aktualisiert: Es wurden 3,400 t anstatt 3400 t konventionelle Abfälle und 2,935 t anstatt 2935 t radioaktives Material entsorgt. (Kapitel 2.4, Seite 35)
Das Forschungsprogramm des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI ist um ein Thema reicher: Mit den zwei Projekten HELP und DRYstars erkundet das ENSI neu die langfristige Trockenlagerung von abgebrannten Brennelementen. Mehr Informationen finden Sie im barrierefreien PDF.