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Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI
Cäsium-137 (auch Cs-137) hat eine Halbwertzeit von ca. 30 Jahren, d.h. mit einer Periode von 30 Jahren halbiert sich aufgrund des radioaktiven Abklingens die jeweilige Menge an Cs-137.
Iod-131 hat eine Halbwertzeit von ca. 8 Tagen, d.h. mit einer Periode von 8 Tagen halbiert sich aufgrund des radioaktiven Abklingens die jeweilige Menge an Iod-131.
Quellterm ist die tatsächlich freigesetzte Menge radioaktiver Stoffe aus einem Störfall und die Zeitdauer, in welcher die Abgabe stattfindet.
Das Containment besteht aus einem Primär- und einem Sekundärcontainment. Beim Primärcontainment handelt es sich um den Sicherheitsbehälter, der den nuklearen Teil einer Kernanlage umschliesst.
Laut einem Richtwert der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA) wird ein Unfall dann als INES 7 eingestuft, wenn es zu einer Freisetzung von mehr als 50’000 Terabecquerel Radioaktivität kam.
Beim radioaktiven Zerfall der Spaltprodukte entsteht Wärme, die den Brennstoff bei ausbleibender Kühlung unzulässig stark aufheizt.
Radon entsteht in der Uranzerfallsreihe. Uran ist natürlicherweise im Boden vorhanden. Beim Zerfall von Uran entsteht unter anderem das Edelgas Radon.
Am 13. und 14. Januar 2021 fand die 30. Sitzung der Commission franco-suisse virtuell statt. Die Vertreter der Aufsichtsbehörden informierten sich gegenseitig über die aktuellen Projekte im Bereich der nuklearen Sicherheit und Entsorgung.